Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel in der Internet World zu dem Verkauf der Domain gelesen. Auch der hatte davon berichtet. Für einen Preis von 892.500 Euro, war dies bis dato die teuerste de-Domain. Käufer war dabei die Unister GmbH, die sehr große Projekte im Finanz, Shopping und Reisebereich betreibt. Darunter auch sehr erfolgreiche Sachen, wie ab-in-den-urlaub.de (zweitgrößte deutsche Reisesite) und preisvergleich.de.

Nun erhielt ich heute eine E-Mail mit dem Betreff “Attraktive Werbelinks”. Darin heißt es:

ich würde gern auf Ihrer Seite xxx in Form eines Textlinks für www.kredit.de werben.

Mit anderen Worten will man einen Textlink auf meiner Seite kaufen und sich nach den Konditionen erkundigen. Merkwürdig dabei finde ich nur, dass nirgens von Unister die Rede ist. Die Mail stammt jedoch von kredit.de. Entweder mal will also nicht, dass Unister hier mit in Verbindung gebracht wird, oder die Arbeit wird von einer externen Agentur erledigt. Letzteres kann ich mir bei Unister jedoch nicht vorstellen, da sie soweit ich weiß ihren Linkaufbau sonst selbst betreiben.

Nun möchte ich noch sagen, dass ich ja an Linkkauf und -verkauf nichts grundlegend negatives sehe, außer dass es gegen die Google Richtlinien verstößt. Mit diesem Mittel kann man schnell mit wenig Arbeit den Linkaufbau betreiben. Mich wundert nur, dass Unister nicht in die großen Portale schaut (wie ) und dort kauft. Also entweder man will sich die Provision an Teliad sparen, oder man geht alle Wege.

Die Seite kredit.de hat bisher übrigens noch nicht viel zu bieten. Nach dem sind es gerade einmal 98 Link von verschiedenen Domains, die auf die Seite verweisen. Die meisten davon stammen aus Berichten über den Verkauf der Domain. Sicher will Unister mit der Domain mal in den Top 10 für das Keyword “Kredit” mitmischen. Jedoch ist da die Konkurenz sehr stark, auch wenn Unister einen großen Bonus wegen dem Domainnamen hat. Da wartet also noch viel Arbeit auf Unister.

Update:
Gerade hat mich die zweite gleiche E-Mail erreicht, zu einer anderen Seite. Scheint sich also mehr oder weniger um Massenmails zu handeln.